Zugegeben, wir sind vielleicht die ganz „klassische“ Unternehmensberatung. Denn wir unterstützen nicht nur Unternehmer durch Beratung oder liefern einfach nur Konzepte. Wir setzen sie auch um.
So wie im Beispiel von RetterPlus, einer App, die Senioren über eine ganze Reihe aktiver und passiver Sicherheitssysteme hilft, weiterhin ein selbstbestimmtes Leben zu führen und die gleichzeitig automatisch Sicherheit über eine intelligente Notruf-Funktion gewährleistet. Wir sind als Business-Mitgründer involviert. Mehr dazu:
Damit RetterPlus bekannter wird, müssen wir nun eben auch vertrieblich ran. Unter anderem nutzen wir die Möglichkeit, Flyer auszulegen. Denn viele Apotheken erlauben es, dass mit in den Geschäftsräumen ausgelegten Flyern für Dienstleistungen im medizinischen Bereich geworben wird.

Und da RetterPlus ein echtes Start-up ist, war ich doch glatt in Sachen Flyer selber unterwegs. Denn Start-ups müssen ihre Dienstleistung meist mit eher kleinen Budgets bekannt machen. Also habe ich in dieser Woche die Innenstadt von Düsseldorf unsicher gemacht und bin in vielen Apotheken vorstellig geworden.

Warum Flyer? Ganz einfach: Weil es nicht immer möglich ist, bestimmte Zielgruppen ausschließlich online zu erreichen und gerade im medizinischen Bereich mitunter das gute alte Papier hilft, das notwendige Vertrauen aufzubauen. Und so verteilen wir eben auch Flayer, natürlich mit einem QR-Code, der direkt zum Download bei Google Play führt.
Und so führte mich mein Weg von der Düsseldorfer Altstadt bis zum Hauptbahnhof, weiter zum Oberbilker Markt, zur Kölner Straße, zur Immermannstraße, zur Schadowstraße und natürlich auch auf die berühmte Königsallee.

Klar, wir verteilen nicht nur Flyer, sondern verfolgen im vertrieblichen Ansatz auch weitere kreative Ideen. Aber es kommt eben auch auf das Mix an und wir verlassen uns natürlich nicht nur auf ein einziges Marketinginstrument.

Ein kleiner gesunder Nebeneffekt: Es war auch eine Art „Wandertag“, denn man kommt an einem solchen Tag ganz schön rum. Am Ende waren es knapp 18 km, die mein Handy gemessen hat.

Was ich wirklich lobend erwähnen muss: Fast alle Apotheken sind sehr aufgeschlossen und wirklich unglaublich hilfsbereit und freundlich. Außerdem erhält man natürlich oft auch ein Feedback in Bezug auf die Idee hinter der App und die angebotenen Dienstleistungen. Das ist wichtig als erster Praxistest und hilft auch, das Produkt im Rahmen der Markteinführung zu optimieren. Das direkte Feedback ist demnach mindestens ebenso wichtig wie die Planungsrechnung, die wir im Rahmen des Projektes erstellt haben.

Ja, und so hoffen wir, dass wir möglichst vielen Senioren helfen können, sich mithilfe der RetterPlus App im Alltag ein klein wenig sicherer zu fühlen und natürlich hoffen wir ebenso, dass wir Familienangehörigen damit ein beruhigendes Gefühl geben können wenn sie wissen, dass ihren Eltern oder Großeltern im Notfall schnell geholfen wird.

Bilder: jhmc
