PRESSEMITTEILUNG
Die innovative Sicherheits-App unterstützt ein selbstbestimmtes Leben im Alter. Aktive und automatische Alarmfunktionen informieren Angehörige im Notfall – auch dann, wenn Betroffene ihr Smartphone nicht mehr bedienen können.
Haan-Gruiten / Bangalore, Oktober 2026. Ein Sturz in der eigenen Wohnung, ein Unfall unterwegs oder ein medizinischer Notfall, bei dem Betroffene nicht mehr selbstständig Hilfe rufen können: Gerade wenn Menschen allein leben, kann es entscheidend sein, dass ein Notfall rechtzeitig erkannt wird. Mit RetterPlus entsteht eine digitale Sicherheitslösung, die genau hier ansetzt. Die App kombiniert aktive Notrufmöglichkeiten mit automatischen Erkennungs- und Überwachungsfunktionen und soll damit ältere Menschen ebenso wie ihre Angehörigen im Alltag unterstützen.
Entwickelt wurde RetterPlus aus einer Zusammenarbeit zwischen Jörg Haupt, Unternehmensberater aus Haan-Gruiten bei Düsseldorf, und Prasad Pawar, App- und Softwareentwickler aus Bangalore, Indien. Die Idee dahinter: Die Möglichkeiten moderner Smartphone-Technologie so miteinander zu verbinden, dass Sicherheit nicht allein davon abhängt, ob eine Person in einer Notsituation noch in der Lage ist, selbst einen Notruf auszulösen.

Sicherheit, die auch dann funktioniert, wenn man nicht mehr handeln kann
Klassische Hausnotrufsysteme bieten wichtige Unterstützung, sind jedoch häufig auf bestimmte Einsatzsituationen und eine aktive Alarmauslösung ausgerichtet. RetterPlus verfolgt einen weitergehenden Ansatz: Die App soll Notfälle nicht nur melden, wenn jemand aktiv Hilfe anfordert, sondern auch dann reagieren, wenn ein Mensch nach einem Sturz oder Unfall möglicherweise nicht mehr selbst handeln kann.
Dafür stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Ein klassischer SOS-Button in der App ermöglicht den direkten Notruf. Optional lässt sich ein schwebender SOS-Button aktivieren, der auch während der Nutzung anderer Apps sichtbar bleibt. Eine Besonderheit ist der Dreifach-Klopf-Alarm: Durch dreimaliges Klopfen mit dem Smartphone in der Hand gegen den eigenen Arm, das Bein oder eine geeignete Oberfläche kann ein Alarm ausgelöst werden, ohne dass auf dem Bildschirm nach einer Schaltfläche gesucht werden muss.
Darüber hinaus verfügt RetterPlus über eine Sturz- und Aufprallerkennung. Die Technologie soll beispielsweise bei einem schweren Sturz oder einem Verkehrsunfall automatisch den Alarmprozess starten. Die Empfindlichkeit lässt sich individuell einstellen.
Nach der Alarmauslösung startet ein Countdown. Wird der Alarm nicht rechtzeitig abgebrochen, werden die hinterlegten Notfallkontakte automatisch benachrichtigt. Ein versehentlich ausgelöster Alarm lässt sich innerhalb dieses Zeitfensters durch eine einfache Wischbewegung stoppen.

Wenn ein Notfall keine sichtbaren Spuren hinterlässt
Nicht jeder Notfall geht mit einem Sturz oder einem bewusst ausgelösten Hilferuf einher. Manchmal ist eine Person nicht mehr ansprechbar oder kann sich nicht bewegen. Deshalb setzt RetterPlus zusätzlich auf passive Sicherheitsfunktionen.
Bei der Inaktivitätsüberwachung kann die App beispielsweise feststellen, dass das Smartphone über einen ungewöhnlich langen, individuell einstellbaren Zeitraum unbewegt geblieben ist. Sie fragt dann nach, ob alles in Ordnung ist. Bleibt eine Reaktion aus, wird der Alarmprozess ausgelöst.
Ein weiterer Baustein ist der Ankunfts-Check. Nach einer Fahrt oder Reise kann die App nachfragen, ob die betreffende Person sicher angekommen ist. So lässt sich auch unterwegs eine zusätzliche Sicherheitsroutine etablieren.
Die Funktionen sollen insbesondere älteren Menschen zugutekommen, die allein leben, aber auch Menschen, die regelmäßig allein unterwegs sind oder aus anderen Gründen von einer zusätzlichen Absicherung profitieren können.

Notfallkontakte erhalten Alarm und Standort
Wird ein Notfall ausgelöst und nicht rechtzeitig abgebrochen, kombiniert RetterPlus zwei Benachrichtigungswege: Die hinterlegten Notfallkontakte erhalten eine SMS mit dem GPS-Standort der betroffenen Person. Zusätzlich wird über das RetterPlus-Notfallsystem ein KI-gestützter Anruf an die Kontakte initiiert.
Der parallele Ansatz soll dazu beitragen, dass eine Alarmmeldung nicht übersehen wird. Die Empfänger benötigen dafür keine eigene RetterPlus-App auf ihrem Smartphone.
Damit verbindet RetterPlus die Möglichkeiten digitaler Notfallerkennung mit einem einfachen Prinzip: Im entscheidenden Moment sollen die richtigen Personen möglichst schnell die notwendigen Informationen erhalten.

Medizinische Informationen für Ersthelfer – auch ohne Entsperren des Smartphones
Neben der Alarmierung bietet RetterPlus eine Medizin-ID mit wichtigen Gesundheitsinformationen. Dazu können unter anderem Blutgruppe, Allergien, Medikamente, Vorerkrankungen, Implantate und weitere medizinisch relevante Angaben gehören. Auch ergänzende Informationen wie Patientenverfügungen oder Organspendeausweise können hinterlegt werden.
Die Informationen sind über den Dreifach-Klopf-Alarmbildschirm erreichbar, ohne dass das Smartphone dafür entsperrt werden muss. Ersthelfer können dort außerdem die hinterlegten Notfallkontakte direkt anwählen.
Gerade in Situationen, in denen Betroffene selbst keine Auskunft mehr geben können, können solche Angaben für die erste Orientierung hilfreich sein. Voraussetzung ist selbstverständlich, dass die Informationen zuvor korrekt und aktuell hinterlegt wurden.

Individuell einstellbar und mit Blick auf die Prävention entwickelt
Nicht jeder Mensch hat dieselben Bedürfnisse. Deshalb lässt sich das Sicherheitsprofil von RetterPlus an die persönliche Situation anpassen. Dazu gehören beispielsweise Einstellungen für die Sturzerkennung und die Inaktivitätsüberwachung.
Auch der Akkustand wird berücksichtigt: Bei niedrigem Ladezustand werden die Nutzer gewarnt und die hinterlegten Notfallkontakte per SMS informiert. Sobald das Smartphone wieder geladen wird, erhalten die Kontakte automatisch eine Entwarnung.
Ergänzend bietet die App Mobilitätserinnerungen, die zu kurzen Spaziergängen und regelmäßiger Bewegung motivieren sollen. Damit beschränkt sich der Ansatz nicht ausschließlich auf die Reaktion auf Notfälle, sondern berücksichtigt auch Aspekte des alltäglichen Wohlbefindens und der Prävention.
Eine internationale Kooperation mit regionalen Wurzeln
Wie im jhmc Magazin am 18. September 2026 beschrieben, ist RetterPlus auch das Ergebnis einer internationalen Zusammenarbeit. Die unternehmerische Idee und die technologische Entwicklung greifen dabei ineinander: Jörg Haupt bringt seine Perspektive aus Haan-Gruiten ein, während Prasad Pawar die App- und Softwareentwicklung aus Bangalore verantwortet.
Ausgangspunkt war die Frage, wie sich bestehende Sicherheitslösungen sinnvoll ergänzen lassen. Warum sollte eine App lediglich einen Sturz erkennen, wenn sie zugleich einen Notruf auslösen und medizinische Informationen bereitstellen kann? Warum sollte Sicherheit davon abhängen, dass jemand einen Knopf drücken kann, wenn sich bestimmte Ereignisse auch automatisch erfassen lassen?
Aus diesen Überlegungen entstand das Konzept, mehrere Sicherheitsfunktionen in einer Anwendung zusammenzuführen. RetterPlus steht damit beispielhaft für einen Ansatz, bei dem digitale Technologie nicht Selbstzweck ist, sondern eine konkrete Herausforderung des Alltags adressiert.
Datenschutz als wesentliche Voraussetzung
Bei einer Anwendung, die Standort- und Gesundheitsinformationen verarbeitet, ist der verantwortungsvolle Umgang mit persönlichen Daten besonders wichtig. Nach Angaben des Anbieters ist RetterPlus DSGVO-konform; die Daten werden auf sicheren Servern innerhalb der Europäischen Union verarbeitet.
Datenschutz und Datensicherheit sind gerade bei sensiblen Gesundheitsinformationen zentrale Voraussetzungen für Vertrauen und Akzeptanz. Die konkrete Datenverarbeitung, die jeweiligen Einwilligungen und die technischen Schutzmaßnahmen sind dabei anhand der geltenden Datenschutzinformationen und der tatsächlichen Implementierung zu beurteilen.
Selbstbestimmt leben und im Notfall besser erreichbar sein
RetterPlus richtet sich an ältere Menschen, ihre Familien und weitere Personen, die sich im Alltag eine zusätzliche Sicherheit wünschen. Die App soll Angehörige entlasten, ohne die Selbstständigkeit der Nutzer unnötig einzuschränken. Viele Einstellungen können im Vorfeld eingerichtet werden, sodass im Ernstfall möglichst wenige aktive Schritte erforderlich sind.
„Unser Ziel ist es, zusätzliche Sicherheit zu schaffen, ohne die Selbstständigkeit der Menschen einzuschränken. Technologie kann einen wichtigen Beitrag leisten, wenn sie im entscheidenden Moment hilft, einen Notfall zu erkennen und die richtigen Menschen zu informieren“, lautet der Leitgedanke hinter RetterPlus.
Mit der Verbindung aus aktivem Notruf, automatischer Erkennung, Inaktivitätsüberwachung, Standortübermittlung und Medizin-ID verfolgt RetterPlus das Ziel, digitale Sicherheit im Alltag umfassender zu gestalten. Die App ersetzt weder professionelle Rettungsdienste noch medizinische Versorgung, kann aber eine zusätzliche Ebene der Unterstützung schaffen.
Weitere Informationen:
Website: https://retterplus.com/
Hintergrund zur Entstehung und Zusammenarbeit:
https://magazin.jhmc.de/2026/09/18/retterplus-sicherheit-fuer-senioren-per-app-entwickelt-in-haan-gruiten-und-bangalore/
Pressekontakt
Jörg Haupt
Jörg Haupt Management Consulting
Haan-Gruiten, Nordrhein-Westfalen
Website: https://retterplus.com/
E-Mail: mail@jhmc.de Telefon: +49 173 6211811
Über RetterPlus
RetterPlus ist eine Sicherheits-App, die aktive und passive Notrufmöglichkeiten, automatische Sturz- und Aufprallerkennung, Inaktivitätsüberwachung, Standortübermittlung und eine Medizin-ID miteinander verbindet. Ziel ist es, Menschen im Alltag zusätzlich abzusichern und ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu unterstützen.

Bildnachweis – Screenshots: jhmc – Infografik: ChatGPT – Bilder: Google Gemini
