Auf unserem Facebook-Account war es neulich zu sehen und natürlich auch in unserem Impressum, der Kontakt-Seite und ich habe es auf dieser Webseite auch noch an anderer Stelle erwähnt: Ich bin umgezogen – und damit natürlich auch die Jörg Haupt Management Consulting. Man findet die Jörg Haupt Management Consulting nun auf der Prälat-Marschall-Straße 19 in 42781 Haan-Gruiten.
So, und warum bin ich von Krefeld nach Gruiten gezogen? Nun, die Kunden und Projekte der Jörg Haupt Management Consulting waren eh schon immer über ganz Deutschland verteilt und somit ist es eigentlich egal, wo ich mein Büro habe. Und wenn ich dann mal in der Gegend war, war ich oft in Gruiten. Warum? Nun, weil ich hier viele nette Leute kenne. Also lag es nahe, auch den Wohnsitz und den Sitz des Unternehmens dahin zu verlegen, wo ich ohnehin ständig unterwegs war.

Ja, und wie man an den Bildern erkennen kann, ist Gruiten dann auch noch unverschämt schön. Allen voran natürlich Gruiten-Dorf mit seinen historischen Fachwerkhäusern. Laut Wikipedia ist es sogar die größte intakte historische Siedlung auf dem Gebiet der Stadt Haan.

Wenn man „alte Steine“ mag, kommt man auf jeden Fall auf seine Kosten. Auch die Verkehrsanbindung ist spitze. Man ist ruckzuck auf der Autobahn oder am Flughafen Düsseldorf und es gibt S-Bahn-Verbindungen nach Düsseldorf, Köln, Solingen und Wuppertal. Als ich das letzte Mal zum Venture Capital Stammtisch nach Düsseldorf gefahren bin, war ich auf jeden Fall mal wieder positiv überrascht, wie schnell ich im Düsseldorfer Medienhafen war. 🙂

Es gibt viele hervorragend erhaltene Fachwerkhäuser, liebevoll gepflegte Gärten und Parkanlagen und sogar einen kleinen Weinberg am Hang des Friedhofs, auf dem ein sehr alter Kirchturm erhalten geblieben ist.

Es lohnt sich auf jeden Fall, einmal vorbeizuschauen und ein wenig „alte Steine“ zu gucken.

Und ich kann zumindest in Gruiten nun immer „alte Steine“ gucken, denn ich habe sie ja direkt vor der Haustür.

Natürlich gibt es hier nicht nur „alte Steine“, sondern auch viele schöne Aktivitäten mit vielen lieben Menschen. Und das ist ja auch sehr wichtig, wenn man von der Arbeit an den vielen Kundenprojekten entspannen will. Außerdem braucht es ja nicht nur einen schönen Ort, sondern auch gute Freunde, wenn man sich wohlfühlen möchte.

Manchmal blüht es sogar wunderschön direkt vor der Haustür. Auch Einkaufen kann man wunderbar, denn das meiste für den täglichen Bedarf gibt es direkt vor Ort. Für den Rest muss man auch nicht weit fahren und man ist ja sowohl mit dem Auto als auch mit der S-Bahn ruckzuck in Düsseldorf.

Und im Frühling gibt es sogar blühende Kirschbäume.

Obwohl man verkehrstechnisch hervorragend angebunden ist und auch alles in direkter Nähe hat, was man zum Einkaufen jemals brauchen könnte, kann man Idylle pur genießen. Denn es gibt nicht nur historische Fachwerkhäuser in Gruiten-Dorf. Es gibt auch gleich zwei Naturschutzgebiete direkt vor der Haustür. Also: Ab in den Wald.

Dieser schöne Waldweg führt uns zum Beispiel ins Neandertal. Und wer gut zu Fuß ist, kann sogar bis zum Fundort des berühmten Neanderthalers laufen.

Was ich besonders mag ist, dass der Wald nicht so „aufgeräumt“ ist. Da große Teile Naturschutzgebiet sind, ist vieles auch naturbelassen. Mit anderen Worten: Die Natur darf dann auch so wachsen, wie sie nun einmal wächst.

Und so wechseln sich immer Wald und Wiesen ab. Ich muss nur aus der Haustür treten und kann sofort in der Natur entspannen. Vor allem, wenn man viel im Büro sitzt, wirkt gelegentliche Bewegung an der frischen Luft bekanntlich Wunder.

Umso besser, wenn die Bewegung an der frischen Luft dann auch noch mit einer derart schönen Landschaft einhergeht.

Diese Bilder stammen von einer Wanderung, die vom Bahnhof Gruiten in Richtung Düsseltal bzw. Neandertal führt. Von dort kann man entweder größere Wanderungen unternehmen oder einfach auch mit einer kleineren Wanderung Richtung Gruiten-Dorf entlang der Düssel etwas für die körperliche und geistige Fitness tun.

Ja, sagte ich es nicht bereits? Unverschämt schön. Die Rohre auf dem folgenden Bild liegen natürlich nicht immer dort. Der Wanderweg erhält gerade neue Brücken über die Düssel. Und bis die gebaut sind, behilft man sich mit Rohren.

Und ja, das ist auch zu jeder Jahreszeit schön. Im Spätsommer…

…im Herbst…

…und natürlich auch im Winter.

Aber gerade ist es ja sommerlich warm und das folgende Bild stammt vom letzten Wochenende. Rechts ist eine kleine Lichtung mit einer wilden Wiese, durch die sich die Düssel schlängelt. Und damit dort auch eine Wiese bleibt, dürfen gelegentlich Schafe ran, um den Bewuchs zu regulieren.

Apropos Düssel: Die Düssel schlängelt sich stets in der Nähe des Wanderwegs durch den Wald und wie man sieht, hat sie sogar größtenteils noch ein natürliches Flussbett.

Da man immer wieder ganz nah an die Düssel herankommt, ergeben sich auch immer wieder schöne Ansichten und irgendwie ist so eine Wanderung dann immer so wie ein kleiner Urlaub direkt vor der Haustür.

Man mag es fast nicht glauben, dass man mit dem Auto in nur 30 Minuten in der Innenstadt von Düsseldorf wäre, oder? Gefühlt scheint jede Hektik auf jeden Fall Lichtjahre entfernt zu sein.

Wie gesagt: Auch im Winter ist es wunderschön. Wer Lust hat und gut zu Fuß ist, kann durch das Neandertal bis zum Neanderthal-Museum laufen. Dann ist man zwar schon nicht mehr in Gruiten sondern in Mettmann, aber wir wollen ja nicht kleinlich sein. Auf jeden Fall kann man (oder ich zumindest) auf einer solchen Wanderung gut runterkommen, wenn es in den Beratungsprojekten mal wieder hektisch wird.

Diese Bilder stammen aus dem letzten Winter und der Schnee hatte das Neandertal in ein Winterwunderland verwandelt.

Und wenn die tiefstehende Sonne dann im Gegenlicht durch die vereisten Bäume schien, leuchtete der ganze Wald.

Ich sagte doch: Zwei Naturschutzgebiete. Das zweite ist die Grube 7, ein ehemaliger Kalksteinbruch, den sich die Natur zurückgeholt hat. Heute ist die Grube 7 Heimat seltener und schützenswerter Arten.

Auch hier gilt natürlich: Es ist zu jeder Jahreszeit schön.

Da es sich um einen ehemaligen Steinbruch handelt, gibt es auch beeindruckende Felswände.

Aber es lohnt sich auch, immer ein offenes Auge für die vielen Pflanzen am Wegesrand zu haben.

Und zwischendurch gibt es sogar noch ein wenig Lost-Place-Feeling.

Das Gebiet der Grube 7 war wie schon gesagt ein Kalksteinbruch und der Lost Place oben ist eben übrig geblieben. Aber wie man sieht, hat sich die Natur das alte Industrie-Relikt zurückgeholt.

Es gibt auch zwei Aussichtspunkte, von denen man einen schönen Blick über den ehemaligen Steinbruch und auf die Felsformationen hat.

Und wenn man die (kleine) Wanderung durch das Düsseltal mit einer Wanderung um die Grube 7 verbindet, kommt man obendrein noch an den schönen Fachwerkhäusern in Gruiten-Dorf vorbei. So kann man sogar zwei Naturschutzgebiete und „alte Steine“ während einer einzigen Wanderung erleben.

Nach einer kleinen Steigung am Ende des ehemaligen Steinbruchs erreicht man einen schönen Weg, der am Waldrand zurück nach Gruiten-Dorf führt.

Und auch hier gilt: Nicht einfach nur laufen, sondern gerne einmal anhalten und die Schönheit der Natur rund um Gruiten in vollen Zügen genießen.

Bilder: jhmc
